{Lifestyle} Was ist eigentlich dieses TCM?

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TCM nennt man die ernährungsweise nach  traditionell chinesischer medizin, sie ist oftmals auch als 5 elemente küche bekannt.

aber was bedeutet es sich nach traditionell chinesischer medizin zu vernähren? muss ich dafür jeden tag beim lieblings-china-lokal um die ecke bestellen? nein, natürlich nicht!
die 5 elemente küchehat eine jahrtausende alte tradition und erfahrung über den zusammenhang von nahrungsgewohnheiten und dem körperlichen und geistigen wohlbefinden. ganzheitliche heilsysteme – wie zum beispiel jenes der hildegard von bingen – sind den erkenntnissen der ernährungslehre nach TCM verblüffend ähnlich.

KATEGORISIERUNG DER LEBENSMITTEL NACH TCM

die wesentliche kategorisierung auf die wirkweise von lebensmitteln stellen die 5 geschmacksrichtungen

 

 

 

 

 

sowie das temperaturverhalten dar:

zudem kann jedes lebensmittel über seinen geschmack, form und farbe den 5 elementen

  • erde | vesammelt die süßen lebensmittel unter sich (hirse, aprikose, zimt, maronen)
  • metall | versmamelt die scharfen nahrungsmittel (rettich, reis, frühlingszwiebel)
  • wasser | dazu zählen lebensmittel mit salzigem geschmack (kichererbsen, oliven, meeresalgen)
  • holz | steht für saure lebensmittel (grünkern, couscous, granatapfel)
  • feuer | sammelt die bitteren lebensmittel unter sich (Quinoa, Quitte, Kaffee)

zugeordent werden. diesen elementen entsprechen wiederum unsere organe bzw. funktionskreise, je nach zutat hat diese eine bestimmte wirkung auf ein bestimmtes organ.

deine nahrungsmittel seien deine heilmittel (hippokrates)

 

REGIONAL UND SAISONAL

wenn man sich die zuordnung der lebensmittel zu den einzelnen elementen anschaut, dann ist es irgendwie fast vorbestimmt das richtige zur richtigen jahreszeit zu essen.
kalte lebensmittel in der warmen jahreszeit, warme dann natürlich in der kalten.

nach möglichkeit sollten in einer mahlzeit alle fünf geschmacksrichtungen sowie alle 5 farben der ernährungstabelle vereint sein. wichtig ist außerdem – wie schon im ayurveda beschrieben – alle nahrungsmittel mit dem größtmöglichen genuss zu verspeisen, was auch die verdauung bzw. die bekömmluchkeit fördert.

SLOW STATT FAST

das sagt einem eigentlich eh schon der hausverstand (moment die?!) dass es gesünder ist sich nicht von fertigprodukten und fastfood zu ernähren. der schnelle genuß bringt vielleicht kurze genugtuung, dafür aber null qi (so wird der energiegehalt in der TCM genannt).

es geht bei dieser ernährungsweise darum ganzheitlich zu leben und möglichst viel kraft und energie aus der nahrung zu ziehen. dadruch wird erkrankungen vorgebeugt und das körperliche gleichgewicht wieder hergestellt.

ihr dürft euch freuen, denn ich habe einige rezepte zum thema TCM und kalt und herbst und abehrkräfte für euch ausprobiert und werde meinen senf dazu abgeben. mehr dazu in der nächsten zeit, haltete also ausschau nach den neuen postings zum thema.

zum beispiel wird es jeden samstag im november ein rezept für warmes frühstück geben plus ein yoga-frühstücks-special als gastbeitrag.
um kein einziges mehr zu verpassen, freue ich mich auch sehr, wenn ihr mir direkt per mail folgt:

 

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2 Comments

  • Reply
    Jenni
    November 3, 2016 at 8:03 am

    Liebe Ulli!
    Als ich das erste Mal „TCM“ in deinem Facebook-Feed las, wusste ich gar nicht so recht, was ich damit nun anfangen sollte. Denn ich muss gestehen: Diese Abkürzung kannte ich vorher noch gar nicht. Aber jetzt bin ich wieder ein ziemlich großes Bisschen schlauer – danke dir für den interessanten Einstiegsartikel! 🙂
    Von einer Bekannten habe ich kürzlich ebenfalls etwas über die Ernährungsmethoden der TCM gehört und sie schien davon sehr angetan und meinte, sie habe noch nie eine Ernährungsform gewählt, die ihrem Körper so guttun würde. Während ihrer Schilderung musste ich tatsächlich auch an Ayurveda denken – ich glaube, konzeptionell haben die beiden „Stile“ -so möchte ich sie einmal nennen – viel miteinander gemein, oder?

    Ich freue mich schon auf weitere Artikel zum Thema! 🙂

    Liebe Grüße
    Jenni

    • Reply
      Cookies
      November 3, 2016 at 12:11 pm

      Liebe Jenni,

      ja, das denke ich auch, dass die beiden viel gemeinsam haben. Es hat alles mit Gewürzen und Wirkung der Nahrung zu tun.
      Ich beginne auch erst wirklich mich damit zu befassen, ist alles ganz schön umfangreich.

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