{Food} Beef Wellington ohne Beef zu Weihnachten

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[enthält werbung]

schoko weihnachtsmänner und lebkuchen sind schon lange in den regalen zu finden, aber so richtig kommt die weihnachtsstimmung doch erst ab ende november auf. bei mir zumindest. denn das ist die zeit, in der ich beginne mir gedanken über das menü für die festtage zu machen.

meine gingerbread pulled jackfruit habe ich dir ja bereits gezeigt. die würde sich zum beispiel auch super als vorspeise auf einem kleinen salat machen. eine nachspeisen idee habe ich auch schon, aber das hauptgericht finde ich immer am schwierigsten.

es sollte sich gut vorbereiten lassen, um nicht 10 stunden in der küche zu verbringen. man sollte es mit diversen beilagen genießen können, damit für jeden etwas dabei ist. ganz klar muss das hauptgericht auch etwas besonderes sein, immerhin handelt es sich um das weihnachtsessen.
so kam mir für dieses jahr beef wellington in den sinn – naja nur eben ohne beef.

wenn man online nach einem rezept dazu sucht, findet man einiges. durch die bank wird das filet durch seitan ersetzt. ist zwar eine echt gute idee. wenn man aber wie ich weizen nicht so gut verträgt, wird es schon schwieriger. kurzes brainstorming hat mich dann recht schnell auf meinen neuen liebling die lupine gebracht.

veganes Lupinen Beef Wellington auf Schmorgemüse

  • Portionen: für eine hungrige Weihnachtsmeute
  • Schwierigkeit: für eher geübte köchInnen
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Zutaten

für das schmorgemüse
3 bund suppengemüse (lauch, gelbe rübe, karotte, pastinake, sellerie)
1 kleine, gelbe zwiebel
200g süßkartoffel mit schale
200ml veganer rotwein
1liter vegane gemüsebrühe

für das lupinen filet wellington
1/2 tasse lupinenschrot
1 1/2 tassen gemüsebrühe (ziemlich stark im geschmack)
1 tl gemahlener kümmel
1 tl majoran
2 el lupinenmehl
1 1/2 el dinkelsemmelbrösel

für die blätterteig füllung
1 große, gelbe zwiebel
150g braune champignons
150g maronen (vorgegart)
2 el olivenöl
1 el tomatenmark
1 knoblauchzehe
1 el chiasamen
2 el cranberries (getrocknet)
4 getrocknete tomaten (in olivenöl)
majoran, oregano, muskatnuss, salz und pfeffer
2 hände voll babyspinat

dazu brauchst du natürlich auch eine packung blätterteig, ich nehme hier veganen dinkel blätterteig aus dem kühlregal.


Anweisungen

  1. beginnen wir am besten mit dem schmorgemüse, denn das kann gerne mal für zwei stunen im backrohr bleiben. dafür brauchst du einen großen bräter, am besten aus gusseisen. das wurzelgemüse, aka suppengemüse ein grobe stücke schneiden, das backrohr auf 180 grad ober- und unterhitze vorheizen und zusammen mit der flüssigkeit verrührt ins rohr stellen.
  2. sobald das gemüse im backrohr ist, machen wir uns an die füllung für den blätterteig. erstens müssen die komponenten teilweise etwas köcheln und dann muss auch noch alles komplett abgekühlt sein, bevor du den teig damit befüllen kannst. für die fülle die zwiebel in ringe schneiden und die champignons grob hacken, ebenso die maronen. gemeinsam in olivenöl in einer pfanne anbraten. die cranberries in etwas lauwarmem wasser einweichen und beiseite stellen. dann die getrockneten tomaten hacken und alle übrigen zutaten in die pfanne zugeben. die mischung solltest du sehr trocken braten, ansonsten hält dir der teig am ende nicht.
  3. während die mischung brät, kannst du direkt das lupinenschrot aufsetzen. hierzu die brühe aufkochen und das schrot einrieseln lassen. zuerst etwa 5 minuten kochen lassen und dann nur noch auf sehr kleiner flamme quellen, bis es durch ist. erst danach das lupinenmehl und die semmelbrösel einrühren.
  4. sobald alles von der füllung erkaltet ist, den dinkel blätterteig aus dem kühlschrank nehmen und ausrollen. zuerst mit den babyspinat blättern belegen, bis du keinen teig mehr durch siehst. darauf die pilz-cranberry mischung verteilen und zum schluss eine dicke rolle lupinen schnetzel formen und in die mitte platzieren. von beiden seiten fest zuklappen und mit der „naht“ nach unten auf ein bachblech setzen. mit etwas olivenöl bestreichen und für 25 minuten bei 180 grad backen. fertig ist das vegane beef wellington, wenn die oberfläche schön knusprig und golden braun ist.

den blätterteig am besten mit einem scharfen, geriffelten messer aufschneiden und auf dem schmorgemüse platzieren.

die blätterteig rolle kannst du perfekt vorbereiten und kalt stellen. bei bedarf dann einfach aufbacken, so gibts am weihnachtsabend keinen stress und du kannst dich auf deine lieben konzentrieren.

als beilage empfehle ich kartoffelpüree, am liebsten noch mit etwas süßkartoffel verfeinert. oder auch lecker kohlsprossen, fisolen (grüne bohnen) oder ganz einfach kartoffelspalten. es gibt ja wirklich jede menge, was zu beef wellington passt – auch in der veganen version.

ganz besonders empfehle ich dazu meine bratensosse, die sich bereits bei allerlei gerichten großer beliebtheit erfreut. das rezept dazu kommt demnächst noch. ein bisschen spannung muss da schon sein, immerhin ist die sosse universell einsetzbar.


*dieser beitrag ist in freundlicher zusammenarbeit mit eduscho (austria) gmbh entstanden und enthält werbung. die produkte wurden mir von eduscho zur verfügung gestellt und es handelt sich hierbei um eine bezahlte kooperation. die links bringen dich direkt auf die produktseite, sind aber mit keinem vorteil für mich hinterlegt.

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5 Comments

  • Reply
    Jenni
    November 28, 2017 at 9:25 am

    Liebe Ulli,

    das schaut ja nach einem wahrlich prächtigen Gericht für das Weihnachtsmenü aus!
    Ich muss gestehen, dass es bei uns traditionsbedingt zu Weihnachten betont einfache Gerichte gibt, aber das hier schaut wirklich so aus, als ob es die Mühe absolut wert wäre! 🙂

    Die Idee mit den Lupinen als Ersatz finde ich total gut und werde sie mir gleich einmal merken für zukünftige Experimente.

    Liebe Grüße
    Jenni

    • Reply
      Cookies
      Dezember 4, 2017 at 11:51 am

      Liebe Jenni,
      ich sags dir, das hat so unglaublich lecker geschmeckt, dass ich mich am liebsten damit in der Sosse baden wollte 😀

  • Reply
    sisters, jeans and messy buns
    Dezember 5, 2017 at 10:48 am

    Liebe Ulli,
    ein wirklich tolles rezept! ich habe bisher noch nie mit lupinen gekocht. könntest du mir vielleicht verraten wo du das lupinenmehl und den -schrot bekommen hast? danke schon mal für das interessante rezept 😉

    liebste grüße,
    katharina von SJMB

    • Reply
      Cookies
      Dezember 6, 2017 at 7:32 pm

      Hey Katharina,

      ja klar, ich habe meine Produkte im Reformhaus bzw. im Biomarkt gekauft – da wars gar kein Problem, habe sogar auch noch getrocknete Lupine bekommen.

      Liebst,
      Ulrike

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