{Food} vegane Krapfen zum Faschingdienstag – fatfree

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berliner, pfannkuchen, kräppel, fastnachtsküchlein, schmalzgreben, krapfen .

kleines, rundes, meist mit marmelade gefülltes, in fett schwimmend gebackenes gebäckstück aus hefeteig. egal also wie man ihn nennen mag, der krapfen ist ein herrliches gebäck, das nicht nur im fasching gerne gesehen ist. in manchem brauchtum gibts den krapfen auch zu silvester und dann auch gerne mal mit senf oder zwiebeln gefüllt. wer herzhaft in den ungenießbaren hefekuchen beißt, der wird im neuen jahr viel glück haben, so heißt es.

mittlerweile ist das runde hefegebäck eigentlich das ganze jahr über erhältlich und es gibt zum glück auch bereits zahlreiche vegane varianten. bei uns in österreich ist das schmalzgebäck traditionell mit marillenmarmelade gefüllt, es gibt aber auch varianten mit schoko oder vanille.

WOHER KOMMT DER KRAPFEN?

die legende besagt, dass der berliner pfannkuchen 1756 von einem berliner zuckerbäcker erfunden wurde, der wehruntauglich war. zum dank, dass er als bäcker ins regiment durfte, erschuf er kleine kanonenkugeln aus hefe, die er in ermangelung eines ofens in öl über dem offenen feuer buk.

in österreich finden krapfen allerdings schon im 13. jahrhundert erwähnung, aus dem jahr 1486 stammen die ersten rezepte der köchordnung der stadt wien. die köchinnen wurden als krappffenpacherinnen bezeichnet und es heißt während des wiener kongresses 1815 wurden etwa 10 millionen krapfen gegessen.

woher auch immer der krapfen stammt, ich bin nach wie vor großer fan.

wie du weißt hab ichs aber im moment nicht so sehr mit in viel fett rausgebackenem zeug. das mag der magen nicht und das wollen wir vermeiden. deshalb gibts bei mir heute eine fettfreie variante aus dem backrohr mit einer dicken porition feiner marlmelade gefüllt.

Fettfreie Faschingskrapfen aus dem Ofen

  • Portionen: f6-8 Krapfen
  • Schwierigkeit: Schabernack
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Zutaten

für die krapfen
310g helles dinkel mehl
160ml hafermilch (ungesüßt)
1 packung trockenhefe
7 el ahornsirup (am besten grad c)
etwa 1 tl marmelade pro krapfen

für das topping
puderzucker


Anweisungen

  1. zuerst will der hefeteig hergestellt werden. hierzu die hafermilch in einem kleinen topf langsam erwärmen, bis sie lauwarm ist. hier ist echt vorsicht geboten, ist die pflanzenmilch zu heiß, tötest du die hefe.
    den ahornsirup in die warme hafermilch einrühren und danach die hefe zugeben. gut verrühren, bis sich vollständig aufgelöst hat und kurz stehen lassen.
  2. das mehl in eine schüssel geben, in die mitte eine mulde graben und die hefemilch einfüllen. danach alles zu einem glatten teig verkneten.
    mit einem sauberen küchentuch abdecken und für eine stunde an einem waremen ort gehen lassen.
    tipp: die beste wärme hast du, wenn du im backrohr nur das licht einschaltest und den teigtopf rein stellst.
  3. sobald die gehzeit zu ende ist, den teig nochmals kräftig durchketen und danach 6-8 bällchen dauraus formen. alle bällchen platt drücken und mit der marmelade füllen. gut verschließen und mit der ’nahtstelle‘ nach unten auf ein backblech setzen.

im 180 grad vorgeheizten backrohr für etwa 25 minuten backen, bis die krapfen eine hübsche farbe bekommen haben und aufgegangen sind.

zuletzt noch vorm servieren mit puderzucker bestreuen und zum beispiel zum kaffee schmecken lassen.

natürlich muss ich ganz ehrlich zugeben, dass krapfen aus dem ofen von der konsistenz her rein gar nichts mit krapfen aus dem fett-topf zu tun haben.
diese flaumigkeit bekommt man denke ich wirklich nur hin, wenn man die kleinen dinger in ordentlich öl heraus bäckt – aus dem rohr werden sie außen etwas fester, sind dafür innen fluffig.

ich habe krapfen zum ersten mal im backrohr – na moment; zum ersten mal überhaupt – gemacht und sie haben mir super geschmeckt. stelle ich mir auch als kaffee-gebäck abseits des karnevaltrubels wunderbar vor und lassen sich bestimmt noch mit ganz anderen dingen füllen 😉

wie hältest du es mit dem fasching und den krapfen? bist du der totale verkleidungstyp oder ist der dienstag einer wie jeder andere für dich?

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