{Food getestet} Kashmir Tofu

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indisch esse ich eigentlich super gerne, weil ich ein großer fan der vielfalt an gewürzen der indischen küche bin. zwei dinge halten mich allerdings oftmals davon ab…
… um selbst wirklich gut indisch zu kochen fehlen mir kenntnisse
… indisch im restaurant ist mir – auch wenn ich mild bestelle – immer zu scharf

besonders ärgern lasse ich mich aber von tatsache nummer 1, ich würde es nämlich echt gerne können. als ich vor einiger zeit eine testanfrage in meinem postfach fand uns sich herausstellte, dass ich die neue asia fix linie von shan’shi testen darf, war ich sofort dabei und auch sehr gespannt, ob die produkte halten was sie versprechen.

ich muss ehrlich zugeben, zu anfang war ich skeptisch, denn ich bin so gar kein freund von fertigprodukten und sossenmischungen. das große aber hier ist jedoch, die fix mischungen sind bio und vegan und 100% natürlich. das hat meine neugier geweckt.
insgesamt gibt es 4 sorten: thai curry*, bami goreng*, tandoori chicken* und chicken kashmir*.

getestet habe ich die mischung für „chicken kashmir“; denn nur weil chicken drauf steht, muss ja bei mir nicht chicken drinnen sein. flux den tofu gezückt und das thema hat sich erledigt.

shan’shi tofu kashmir 

rezept:
1 packung asia fix chicken kashmir*

300g räuchertofu
1 gelbe zwiebel
250ml kokosmilch
2 el erdnussöl

weitere zutaten nach belieben:
brokkoli
rote chili
limettenscheiben
minze
erdnüsse

1. zwiebel hacken und tofu in würfel schneiden.
nun zuerst das erdnussöl zusammen mit gewürzmischung #1 in einem wok oder einer tiefen pfanne braten lassen, bis die gewürze ihre aromen entfalten. danach zwiebel und tofu zugeben und von allen seiten gut anbraten.

2. der zweite und auch schon letzte schritt ist ganz einfach: mit der kokosmilch aufgießen und würzmischung #2 einrühren. jetzt wird noch für ein paar minuten geköchelt und schon ist das gericht fertig.

wer brokkoli dazu nehmen möchte, gibt diesen einfach zusammen mit der zwiebel und dem tofu zum braten in die pfanne. vorm servieren dann noch mit limette, minze und chili garnieren, ein paar erdnüsse drüber streuen und fertig. dazu gab es bei mir basmatireis.

zubereitung
super easy im handling und mir gefällt, dass man nur wenige zutaten zur mischung dazu kaufen muss. die anleitung ist sehr verständlich und mit bildern versehen, da kann gar nichts schief gehen.
außerdem werden alternativen zu den zutaten genannt, statt der kokosmilch kann man auch sahne und wasser mischen, sollte man keine griffbereit haben.
in weniger als 20 minuten (inkl. vorbereitung) ist das gericht fertig gekocht und stopft gut zwei hungrige mäuler.
gewürzmischungen
mischung #1 zum anbraten: meersalz, knoblauch, kardamom, pfeffer, koriander, ingwer, zimt, muskatnuss, kreuzkümmel, nelken, muskatblüte, anis, lorbeer, chili
mischung #2 zum garen: reismehl, kartoffelstärke, tomaten, meersalz, sellerie, zwiebeln, kurkuma, sojasosse, basilikum, sonnenblumenöl
aus kontrolliert biologischem anbau
geschmackstest
angst hatte ich schon, dass es zu scharf sein würde, das kenne ich ja bereits. meine bedenken waren zum glück haltlos, denn die mischungen sind sehr ausgewogen und das merkt man auch am gaumen. nichts war dominant, nicht zu süß, zu scharf oder zu herb. die sosse wird wahnsinnig cremig und schmiegt sich an den tofu.
in nur 20 minuten hatte ich ein wirklich hervorragendes, indisches gericht auf dem teller, das mir super geschmeckt hat. ich musste nicht nachwürzen und auch nichts großartig verändern an den vorgegebenen zutaten. einzig den brokkoli habe ich noch mitgekocht, weil ich einfach total lust darauf hatte.
10 von 10 stäbchen
sonstige anmerkungen
mich persönlich stört es nicht, dass auf der verpackung hühnchen abgebildet ist, es heißt ja auch immerhin chicken kashmir und ich habe genug fantasie, um mir tofu ins bild zu denken.
nachdem aber explizit damit geworben wird, dass die gewürzmischungen allesamt vegan sind, würde ich mir wünschen, dass in den tipps auch noch fleischalternativen für die zubereitung erwähnt werden.
erhältlich sind die mischungen im gut sortierten supermarkt in der asia-abteilung.
* gekennzeichnete produkte wurden mir freundlicherweise von shan’shi zum test zur verfügung gestellt.

 

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3 Comments

  • Reply
    Rose
    Februar 3, 2015 at 1:25 pm

    Ich kann dir das Kochbuch "Taste of the east" empfehlen. Das ist vegan und enthält auch eine sehr reichhaltige Abteilung zu indischen Gerichten, die von Grund auf gemacht werden. Currymischungen selber gemacht inklusive. Echt super 🙂

    • Reply
      admin
      Februar 3, 2015 at 1:33 pm

      Oh das klingt toll, vielen Dank für den Tipp, das schau ich mir gleich mal an.

  • Reply
    Jenni Ko
    Februar 3, 2015 at 10:03 pm

    Das sieht superklasse aus! (Auch wegen deinem tollen Fotountergrund, das Holz ist megaschön!)
    Aber ich bin auch Fan von indischem Essen, daher ist das hier voll mein Gericht! 🙂

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