{Food} Peperonata – Paprika einmachen auf Italienisch

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3wenn es eine sache gibt, die ich niemals für möglich gehalten hätte, dann, dass hier ein paprika-rezept online geht. warum? weil ich paprika hasse. ja, h a s s e. mit jeder faser meines körpers.
es ist kein nicht mögen, kein so lala, es ist tiefer hass und ich würde niemals im leben paprika essen. never ever ever. keine sorge, auch diese peperonata hat meinen gaumen nicht berührt.

allerdings liebt der gatte paprika und wenn ich für ihn koche, dann ist auch immer reichlich von dem höllenzeug dabei – gesund ist er ja angeblich sehr. nun ist es so, dass ich für den gatten auch extra paprika in meinem stadtgarten angebaut habe. ebenso ist wöchentlich eine große portion in meinem bio kistl und die nachbarn haben auch reichlich ernte.

STICHWORT HALTBAR MACHEN

bedeutet, dass wir echt viele von den bunten schoten haben im moment und wegwerfen ist nicht. nach kurzer recherche schien mir eine peperonata die perfekte art und weise die frucht aus beelzebubs lenden zu verarbeiten bzw. haltbar zu machen.

die peperonata muss zwar etwas einkochen, am längsten hat es jedoch gedauert den abc schutzanzug für die zubereitung anzulegen 😉

Vegane Peperonata

  • Portionen: 5-6 Gläser
  • Schwierigkeit: einfach
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Zutaten

für die peperonata
 1kg gemischte paprika
 400g tomaten
 600g zucchini
 3 gelbe zwiebeln, 2 knoblauchzehen
 400ml tomaten passata
 2 el tomatenmark
 olivenöl + ein schuß veganer balsamico essig
 salz und pfeffer
 gewürzmischung aus: rosmarin, thymian, oregano, paprikapulver, chilipulver
 1 prise zimt + 1 prise frische muskatnuss
 1/2 tl rohrzucker
 1 küchenglaserl rotwein zum ablöschen (1/4l)


Anweisungen

  1. gemüse gründlich waschen und abtropfen lassen. die paprikaschoten entkernen und in kleine würfel schneiden. danach mit etwa einem esslöffel olivenöl in einer schüssel vermischen und im backrohr grillen. 15-20 minuten bei 210 grad, ich habe direkt die grillfunktion gewählt. fertig ist das ganze, wenn die stücke geröstete stellen bekommen.
  2. nun die tomaten in würfel schneiden und in einer großen pfanne in olivenöl anbraten. auf jeden fall schon einkochen lassen, bis die flüssigkeit der tomaten beinahe weg ist. inzwischen die zucchini ebenfalls würfelig schneiden und zugeben, und mit einem schuß balsamico und rotwein ablöschen, weiter braten. zuletzt zwiebel und knoblauch klein hacken und mitbraten.
  3. sobald alles gut angebraten ist, die paprika aus dem backrohr zugeben und untermischen. nun die passata aufgießen und für 30 minuten auf kleiner stufe einkochen.

ich habe in der zwischenzeit marmeladegläser ausgekocht, in die ich die peperonata dann eingefüllt habe. das glas gut verschraubt und kurz auf den kopf gestellt, hast du noch ganz lange was von der sosse.

nachdem ich selbst weder abgeschmeckt noch in irgendeiner weise gekostet habe, musst du dich diesmal auf das urteil des gatten und der kollegin im büro verlassen.

beide haben mir gesagt, dass es gar wundervoll schmeckt. mag jetzt vielleicht daran liegen, dass beide mich lieben; ich gehe aber davon aus, dass sie mich auch deshalb nicht anlügen würden und die peperonata schmeckt. solltest du mein rezept ausprobieren, freue ich mich jedenfalls sehr über geschmacksfeedback.

hast du ein obst oder gemüse, das du so gar nicht ausstehen kannst, oder bist du da entspannt und lässt alles auf den speiseplan?

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2 Comments

  • Reply
    Kleinstadtlady
    September 9, 2017 at 1:53 pm

    Liebe Cookie,

    du glaubst gar nicht, wie sehr ich mich über das erste Paprika-Rezept auf deinem Blog freue. Du löst nämlich gleich mehrere meiner Probleme damit: ich stecke hier immer noch in einer regelrechten Zucchiniplage, habe Tomaten aus dem Garten einer Freundin loszuwerden und liebe außerdem Paprika! Kurz gesagt hast du mir gerade das Rezept geliefert, das ich seit Tagen suche und ich werde das gleich sofort testen.
    Liebe Grüße

    • Reply
      Cookies
      September 9, 2017 at 6:00 pm

      Oh wie cool, das freut mich ja extrem, dass ich dir mit meinem Hassgemüse eine solche Freude machen kann 😀

      Liebst,
      Ulli

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