Blaukraut bleibt Blaukraut

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kennt ihr das: jemand erzählt über ein gericht und plötzlich habt ihr total lust darauf genau das zu essen und könnt nur mehr daran denken?!
mir ist das heute passiert, als meine liebste freundin das wort „blaukraut“ gesagt hat.
ich gebe ehrlich zu, dass ich normalerweise im winter ein fertiges blaukraut aus dem supermarkt kaufe und das nur noch auftaue. allerdings nur aus dem grund, weil ich bisher dachte, dass blaukraut total schwer zu machen ist und auch noch hundert stunden dauert.

stimmt aber überhaupt nicht! und deshalb habe ich beschlossen heute mein aller erstes blaukraut selbst zu kochen.
ich habe natürlich noch einige dinge reingemischt, die nichts im klassischen blaukraut zu suchen haben 🙂

rezept:
1/2 blaukrautkopf
1 rote bete
1 rote zwiebel
granatapfelessig
himbeeressig
rohrzucker
1 großer löffel preiselbeermarmelade
0,25 l rotwein
2 lorbeerblätter
einige maroni

1. blaukraut und rote bete raspeln, die zwiebel in dünne scheiben schneiden. danach alles zusammen in etwas olivenöl anbraten und gleich mal ein bisschen essig zugeben.

2. sobald das blaukraut zusammengefallen ist, wird gezuckert und noch mehr essig kommt dazu. ich muss sagen, ich hab den essig und den zucker nach gefühl zugegeben, das müsst ihr einfach ausprobieren.

3. jetzt nur noch mit dem rotwein aufgießen und die lorbeerblätter zugeben.
salzen und pfeffern und zugedeckt bei kleiner hitze für etwa 30 minuten köcheln lassen.

4. ganz zum schluss nur noch die preiselbeern unterrühren und mit den maroni verfeinern.

die rote bete habe ich dazugegeben, weil ich vor ein paar tagen von iris aus unserer bürogemeinschaft von ihrem kleinen feld einige ganz frische bekommen habe.
ich muss sagen, das schmeckt wirklich klasse und macht die farbe noch schöner.

dazu habe ich einige süßkartoffelpommes und kürbisspalten aus dem backrohr gegessen.

 ich hab die spalten einfach auf einem backblech mit etwas olivenöl beträufelt und mit sieglindes erdaepfelgewuerz von sonnentor gewürzt.
dann für etwa 30 minuten bei gas stufe 6 im rohr lassen, bis sie schön knusprig sind.

mein aller erstes blaukraut in meinem leben und es ist einfach himmlisch geworden! 
super fruchtig durch die fruchtessige und die preiselbeermarmelade. sehr lecker und ich bin total begeistert und überrascht. 
in zukunft werde ich es immer selbst machen.
outfittechnische empfehle ich dazu:

rezept:
strickjacke :: h&m
kleid :: forever21
leggings :: h&m
uhr :: casio mini, gold
vernis :: keiner

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2 Comments

  • Reply
    Toni
    Oktober 21, 2012 at 4:01 pm

    Hmmm…sehr lecker! Bei uns gibt es heute Blaukraut nach Omas Rezept mit Hirschgulasch und Kartoffelklößen 🙂
    Ich lieeeebe Blaukraut! (du hast übrigens bei 1. Baukraut geschrieben :D)
    Ja, die Brownies sind meeeega lecker!!!

  • Reply
    Cookies N' Style
    Oktober 21, 2012 at 6:12 pm

    oh, danke für den Hinweis mit dem "L" 🙂 Hab ich schon geändert.

    Mhhh Kartoffelklösse! Auch sehr lecker!

  • Leave a Reply

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