{Food} Suppe von der süßen Kartoffel

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wenn es draußen immer ungemütlicher wird, dann bekomme ich immer total lust auf eine leckere, heiße suppe. am besten eine mit einlage und cremig weich am gaumen.
diesmal mussten ein paar süßkartoffeln daran glauben und sind in meinem kochtopf gelandet.

als kleines kind war eine kartoffelsuppe das erste gericht, das ich gelernt habe zu kochen. naja das klingt jetzt, als hätte ich schon mit 5 vorm herd gestanden und ganze menüs zubereitet.
die zutaten, die ich in meinem kleinen emailtopf braute beschränkten sich eher auf kartoffeln, wasser, gewürznelken, lorbeerblätter, kümmel und ähm… ja das wars eigentlich im großen und ganzen.
nein, das ganze wurde auch nach der garzeit nicht püriert, es kam nur ein schuß saure sahe mit ins wasser.

haha ich muss schon sehr darüber lachen, wenn ich überlege, dass ich diese suppe so sehr geliebt habe und sie gerne jeden tag essen wollte.
meine heutige kreation besteht aus ein paar mehr zutaten, ist aber mindestens genauso lecker 😉

suppe von der süßen kartoffel mit tempeh-orangen-croutons

rezept:
3 mittel große süßkartoffeln
1 große kartoffel
1 große, gelbe zwiebel
500ml gemüsebrühe
200ml hafersahne
2 zweige rosmarin
1/4 veganer weißwein

für die croutons
200g tempeh
100ml orangensaft (frisch gepresst)
3 el olivenöl
2 el sojasosse (shoyu)
schale einer orange
1 knoblauchzehe

1. die tempeh-croutons sollten für zumindest 2 stunden in ihrer marinade aus den restlichen crouton-zutaten im kühlschrank ziehen. am besten also am vorabend oder gleich vormittags vorbereiten.

2. sobald es an die suppe geht, die zwiebel hacken und in etwas olivenöl in einem großen topf anbraten. die süß- und die kartoffel schälen und in grobe würfel schneiden. das ganze zusammen mit der zwiebel kurz mitbraten lassen. zuerst mit dem wein ablöschen, dann mit der gemüsebrühe aufgießen. nun für etwa 20 minuten kochen lassen.

3. inzwischen den tempeh aus dem kühlschrank holen und in einer heißen pfanne von allen seiten gut anbraten, bis die würfel schön kross geworden sind.

die suppe nach ende der kochzeit mit rosmarin, salz und pfeffer würzen und im mixer ihre runden drehen lassen. dann mit den croutons zusammen anrichten und am besten noch mit frischen orangen-zesten garnieren.

an tempeh musste ich mich ehrlich gesagt erst etwas gewöhnen. alleine der gedanke daran woraus er besteht… uargs! aber mittlerweile habe ich gelernt, wie man ihn köstlich zubereiten kann und stehe ziemlich drauf.

mögt ihr sükartoffeln eigentlich auch so gerne wie ich? ich steh total drauf und das in jeder form. egal ob gekocht, gebacken, frittiert, überbacken oder einfach nur langsam gegart. außerdem sind sie prall gefüllt mit jeder menge nährstoffen sie sind sogar dem vitamin c und e überlegen, gute quellen für mineralstoffe; mangan, folat, kupfer und eisen sind reichlich in der orangen knolle enthalten.

mit einem wort besonders gut, wenn der schneesturm draußen wieder tobt und die schnupfennase zu laufen beginnt.

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5 Comments

  • Reply
    Frau Schulz
    Februar 17, 2015 at 9:15 am

    Liebe Cookimiss,

    die Süßkartoffelsuppe sieht total gut aus und ist (ohne Hafersahne und Wein – dafür werde ich irgendeinen Ersatz finden) auch noch total fastenfreundlich 🙂 Wird es definitiv in den nächsten Tagen geben.
    Allerliebste Grüße nach Wien
    Frau Schulz

  • Reply
    Jenni Ko
    Februar 17, 2015 at 10:10 am

    Sieht das gut aus! *_* Ich hab auch gerade ne leichte Schnupfnase, vielleicht würde so eine Suppe ja helfen..? 😀

  • Reply
    Mihl
    Februar 17, 2015 at 10:46 am

    Bei mir ist es umgekehrt, an Süßkartoffeln musste ich mich erst gewöhnen, Tempeh habe ich schon immer geliebt.

  • Reply
    olles Himmelsglitzerdings
    Februar 17, 2015 at 11:08 am

    Ich liebe Süßkartoffeln, auch Suppe finde ich daraus super! Tempeh habe ich noch nie getestet. Bisher verfeinere ich Suppen gern mit knusprig gebratenem Räuchertofu. Aber das mit dem Tempeh sieht sehr lecker aus.

    Viele Grüße
    Anita

  • Reply
    Ina Apple
    Oktober 13, 2016 at 12:26 pm

    Also deine Suppe sieht echt toll aus! Ich hab mich bisher erst einmal an einer Süßkartoffel-Suppe versucht. Die war allerdings mehr Brei als Suppe 😉
    Liebe Grüße, Ina

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