wenn es um schokoladen kuchen geht, bin ich sehr wählerisch. das war früher schon so bei sachertorte. die war oft trocken und gar nicht so schokoladig, wie man es sich gewünscht hätte.

wer mich fragt, was mein nonplusultra schoko kuchen ist, der hat bisher immer „mein red riding hood kuchen“ zu hören bekommen. der saftigste, schokoladigste kuchen den ich jemals gegessen habe.
bis zum heutigen tage…

… denn dann habe ich diesen kuchen gebacken:

Der schokoladigste Schokoladen Kuchen der Welt

  • Portionen: 1 kleine springform
  • Zeit: 1h 15m
  • Schwierigkeit: easypeasy
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Zutaten


für den kuchenteig (2 kleine springformen)
4 kleine rote beten (vorgekocht)
100ml sonnenblumenöl
20ml dattelsirup
40ml agavensirup
3el apfelmus
240g dinkelmehl
60g rohkost-kakao
2tl backpulver
1tl natron
1/2tl salz
1/2tl zimt
100g gehackte, vegane schokolade

für die avocado schokoladen mousse füllung
3 kleine avocados (sehr reif)
5el kakaopulver
4el mandelmilch (oder andere pflanzenmilch)
40g gehackte, vegane schokolade

für die schokoladen ganache
80g vegane schokolade (kuvertüre)
etwa 100ml hafercuisine


Anweisungen

  1. wir beginnen mit dem herrlich schokoladigen boden. hierfür die rote bete mit etwa 2 el wasser und dem bete-saft aus der packung in einem mixer pürieren. danach sonnenblumenöl, süß-sirup, apfelmus und kakao zugeben und zu einer schön sämigen masse verarbeiten.
  2. 2.  in einer schüssel nun das mehl, backpulver, salz, natron und zimt miteinander vermischen. in 3 schritten die rote-bete-flüßigkeit zugeben und immer wieder gut mit dem handrührgerät unterheben. ganz zum schluss noch die gehackte schokolade unterheben und dann könnt ihr den boen bereits backen.

    TIPP: den bzw. die böden könnt ihr auf zwei arten backen. entweder ihr teilt den teig in zwei geleiche teile und backt jeden teil einzeln. oder ihr leert den gesamten teig in die springform und halbiert den boden dann mit einem präzisen schnitt.

  3. gebacken wird jetzt jedenfalls bei 180 grad ober- und unterhitze. je nachdem wie backt ihr entweder pro hälfte 25 minuten oder um die 40 minuten für einen dicken boden. bitte auf jeden fall den stäbchentest nicht vergessen, um sicherzustellen, dass der teig auch durch ist.
  4. während der boden sich von alleine bäckt, widmen wir uns der avocado schokoladen mousse. hierfür einfach alle zutaten miteinander in den mixer geben und zu einer luftigen mousse verarbeiten. was die süße betrifft: hier gilt es individuell noch abzuschmecken. bis die böden fertig sind, wird die mousse im kühlschrank aufbewahrt.
  5. sobald die böden komplett kalt sind zuerst mit der avocado mousse füllen. die beiden hälften zusammensetzen und mit der ganache übergießen. kurz in den tiefkühler stellen, damit die ganache etwas fest wird und zum schluss noch mit der restlichen avocado mousse rundherum bestreichen.

    wer mag kann die kleine torte noch mit schokosplittern toppen und mit kakao bestäuben.





da ich selbst so unfassbar begeistert bin von dieser torte, habe ich mir einen kleinen spaß erlaubt und die torte ins büro mitgebracht. ich habe niemandem etwas zu den zutaten verraten, sondern das ganze als reine schokoladen mousse torte deklariert. die reaktionen habe ich für euch zusammengefasst:

anne-sophie, anfang 30, passionierte fleischesserin, hat nichts mit vegan am hut: wollte bereits vor der veröffentlichung das rezept, um es nachzubacken.

christina, mitte 20, achtet zwar meist auf ihre ernährung, steht aber auch auf fette kuchen: „bitte kannst du den jetzt jeden tag backen und mit ins büro bringen?“

nadine, ende 20, veganerin, kocht sehr gerne und ernährt sich bewusst: „ich sage nur etwas dazu, wenn ich währenddessen den teller abschlecken darf. ich möchte darin baden, darin schlafen *schleckschleck* … und darin arbeiten. das wird nun offiziell mein neuer lieblingskuchen, denn er vereint meine zwei lieblingsdinge: schoko und avocado. <3“

ihr seht also eine schokotorte muss nicht unbedingt super ungesund sein, es geht auch mit gemüse.

Author

hat eben das 10-jährige jubiläum ihres 20. geburtstags gefeiert, liebt es in der küche zu experimentieren, crazy cat lady und avocados for president.

6 Comments

  1. Liebe Ulrike,

    ich habe das Bild ja schon auf Facebook angeschmachtet – was für ein Death-of-Choclate-Traum! Ich bin ganz hin und weg – so ein Exemplar wäre der perfekte Abschluss für ein Weihnachtsessen, würde ich sagen. Aktuell stelle ich im Kopf nämlich schon erste Menü-Ideen zusammen und bin bereits fleißig am Ausprobieren, ob die Rezepte, die in meinen Gedanken herumhuschen, auch der Realität standhalten können – das wird auf jeden Fall gepinnt!
    Danke dir für die tollen Bilder, die sind wirklich wieder wunderbar geworden! 🙂

    Liebe Grüße
    Jenni

    • Hach liebe Jenni, ich freu mich immer so über deine Kommentare. Da macht das Bloggen gleich viel mehr Spaß und ich weiß wieder, dass es die Mühe wert war <3

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