{Food} …wer braucht schon schnöde Knödel?!

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und weil das mit den marillen so schön war, gibts gleich noch ein rezept dazu. eigentlich bin ich kein großer fan von marillenknödeln, dabei kommt es auch darauf an wie sie zubereitet sind. meist sind sie mir einfach zu süß – vor allem wenn der kern noch durch ein stück würfelzucker ersetzt wurde.
ich liebe an marillen die säure, die sich nur leicht mit süßem zucker vermischt.

überhaupt knödel braucht kein mensch, wieso die marillenknödel nicht einfach aufs blech bringen dachte ich mir!

gesagt getan, habe ich also an einem flachen knödel gewerkelt und mir da was für euch überlegt.
streicht euch den heutigen tag fett und rot im kalender an, denn ich habe zum ersten mal ein backrezept selbst kreiert – ich bin da beim backen nicht so versiert, weil ich die mengenverhältnisse nicht wirklich nachvollziehen kann.
bam!

marillenknödel aufs blech gebracht
 

rezept: (für 1 blech knödelkuchen)
300g dinkelmehl
1 tl backpulver
1 tl natron
1 prise salz
100g margarine
200g rohrzucker
10 el maiskeimöl
300g marillen-aprikosen joghurt von joya
1 el schalenabrieb einer zitrone
1 schuß prickelndes mineralwasser
500g heimische marillen
3 el geriebene mandeln
2 el vollkorn semmelbrösel

1. mehl mit backpulver und natron vermengen und die prise salz unterheben. danach zucker, margarine, öl, joghurt und zitronenschale mit dem mixer unterrühren. den schuß mineralwasser beigeben und nochmals durchrühren.

2. backofen auf 180 grad vorheizen und den teig auf ein mit backpapier ausgelegtes blech leeren und glatt streichen (ziemlich dünn, es soll ja wie das äußere eines knödels sein).
die marillen in etwa 1 cm große würfel schneiden und über den teigboden streuen. vorsichtig etwas festdrücken, damit sie auch stabil drauf sitzen.

3. nun die geriebenen mandeln und die semmelbrösel drüber streuen und für 45 minuten backen lassen. hier ist es wichtig die stäbchenprobe zu machen, da der teig auch nach ende der backzeit noch sehr weich aussieht.

ich habe den kuchen mehreren personen verkosten lassen; die geister scheiden sich, ob er wirklich an die knödel dran kommt. aber bei einem waren sich alle einig: er schmeckt herrlich frisch und fruchtig nach sommer – auch wenn die meisten stimmen die knödelthese vertreten haben.

solltet ihr ihn nachbacken, lasst mich unbedingt eure meinung dazu wissen – knödel oder nicht, das ist hier die frage.

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8 Comments

  • Reply
    Mama Mia
    August 2, 2015 at 11:26 am

    hihi Das ist mal eine kreativ e Idee!
    Toll….:-)
    GLG, MamaMia

  • Reply
    Krisi
    August 2, 2015 at 11:41 am

    Das ist ja eine lustige Idee, sieht wirklich sehr lecker aus und ich würde nun sehr gerne durch den Bildschirm greifen können!Ich selber habe zugegebnerweise noch nie Marillenknödel gegessen, deswegen werde ich wohl keinen Vergleich kennen;)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

  • Reply
    Juliet
    August 2, 2015 at 8:47 pm

    so lecker!

  • Reply
    skimmia
    August 3, 2015 at 11:52 am

    Schaut wirklich gut aus – da bekomme ich wirklich wieder Lust auf Marillenkuchen. Da ich meine Marillenknödel eigentlich immer mit Brandteig gemacht habe (so wie meine Mutter), habe ich wohl auch keinen wirklichen Vergleich 😉

    lg Irene

  • Reply
    Clarimonde V
    August 3, 2015 at 4:31 pm

    Wow, sieht das lecker aus ♥
    Marillenknödel sind mir meistens auch zu süß, dann klingt dein Rezept ja schon mal sehr vielversprechend 🙂
    Die Fotos sind dir auch toll gelungen!

    Liebste Grüße,
    Rebecca
    Lady Windermere's Pan

  • Reply
    Die_Kinderkueche
    August 3, 2015 at 9:37 pm

    Allein die längliche Platte sieht schon soooo toll aus!
    Klasse!

    LG
    Martina

  • Reply
    Küchenfee
    August 5, 2015 at 9:57 am

    Die Idee ist toll, und deine Bilder ganz entzückend!

    Liebe Grüße und Sonnenschein,
    Stina

  • Reply
    Lavinia
    März 7, 2016 at 1:17 pm

    Muss ich mal nachbacken, das sieht leeecker aus:-) Da bekomme ich richtig hunger!
    VG aus Südtirol Dorf Tirol, Lavinia

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