{Food} Melanzani in der Einserpanier

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heute geht es knusprig weiter und zwar mit schnitzeln von der melanzani. die leuchtend violetten birnen sollte man meiner meinung nach immer gut würzen, da sie kaum eigengeschmack haben. was ich nicht wusste: das nachtschattengewächs zählt wie die gurke zu den beerenfrüchten. da sich die meisten vitamine unter der schale befinden, sollte man sie keinesfalls schälen. melanzani sind sehr empfindlich und reifen auch nach der ernte noch weiter. deshalb sollten sie nicht neben tomaten oder äpfeln gelagert werden.

normalerweise mag ich meine melanzani am liebsten vom grill oder aus dem ofen. heute aber gibts mal eine abwandlung, die sich als vorspeise, sowie als fingerfood mit leckerem dip bestens eignet.

Knuspriges Schnitzel von der Melanzani mit Mandel Sourcream

  • Portionen: 8-10
  • Schwierigkeit: einfach
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Zutaten

für die melanzani schnitzel
2 große melanzani
200ml mandelmilch (ungesüßt)
100g kichererbsenmehl
dinkel semmelbrösel bzw. paniermehl
getrocknete, italienische kräuter (basilikum, oregano, majoran etc.)
salz und pfeffer
etwa 1 liter sonnenblumenöl zum ausbacken

für die mandel sourcream
100 g mandeln mit schale
70ml wasser
7 el mandelmilch (ungesüßt)
1 el apfelessig
1 el cashewmus
1 tl flohsamenschalen
salz und pfeffer


Anweisungen

  1. die mandeln in eine schüssel füllen und mit kochendem wasser übergießen; diese müssen nun etwa 2 stunden im heißen wasser einweichen.
  2. nun die melanzani in etwa 1 cm dicke scheiben schneiden; danach auf z.b. ein backblech auslegen und von beiden seiten einsalzen. die melanzani bleiben ebenfalls stehen, für etwa 20 minuten.
  3. ist die stehzeit der melanzani vorbei, werden diese unter fließendem wasser abgewaschen und danach mit küchenpapier sehr gut trocken getupft. bereitet euch jetzt eure panierstation vor und zwar mit drei schüsseln nebeneinander: zuerst kichererbsenmehl, dann die mandelmilch und zuletzt die brösel.
  4. sobald die station vorbereitet ist, könnt ihr die brösel nach belieben mit euren gewählten kräutern, salz und pfeffer würzen und gut unterheben. die melanzani scheiben werden nun einzeln durch alle drei stationen geschleust (in der mitte nur kurz tunken, dass sie benetzt sind).
  5. in einem großen topf erhitzt ihr das sonnenblumenöl (test: bilden sich am stiel eines holzkochlöffels kleine bläschen, ist es heiß genug) und frittiert darin die scheiben.
  6. sobald die mandeln lange genug eingeweicht waren, könnt ihr die schale ganz einfach abschnippen. alle restlichen zutaten mit den mandelkernen gemeinsam in einen blender füllen und gut pürieren.
  7. sind die scheiben fertig, lasst sie noch auf küchenpapier abtropfen.


besonders gut machen sich die schnitzel auf einem schönen salatbettchen, getoppt mit der mandel sourcream. da braucht es dann auch gar kein spezielles dressing mehr, denn der wunderbare geschmack der taler reicht. einfach ein bisschen zitrone, salz, pfeffer und ein feines olivenöl sind hier völlig ausreichend.

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6 Comments

  • Reply
    Angie
    August 31, 2016 at 9:14 am

    das sieht sooo schön aus! aber essen würde ich es nicht – ich hasse Melanzani 😉

    • Reply
      Cookies
      August 31, 2016 at 11:22 am

      hahahahaha danke. Ach echt, das wusste ich gar nicht!

  • Reply
    MiniMick
    September 5, 2016 at 1:43 pm

    Durch das tolle Bild auf das Rezept gestoßen – und dann erst mal als Deutscher gegoogelt, was denn wohl Melanzani sind 😉

    Also, liebe Landsleute: Es sind Auberginen!

  • Reply
    Mara
    September 6, 2016 at 8:40 am

    Von Melanzani habe ich vorher noch nie etwas gehört – aber deine Schnitzel sehen einfach sooo lecker aus!
    Da muss ich gleich mal genauer nachschauen! 😀

    • Reply
      Cookies
      September 6, 2016 at 9:14 am

      Auberginen kennst du aber oder?! Aber offenbar ist das nur in Österreich als Melanzani geläufig. Freut mich jedenfalls, wenn dir mein Rezept gefällt.

  • Reply
    milchersatz.com
    November 15, 2016 at 12:22 am

    Vielen Dank für Ihren praktischen Artikel.

    Ich bin bereits seit Längerem ein ruhiger Mitleser.
    Und jetzt musste mich mal ein schnellen Kommentar schreiben und „Danke“ sagen.

    Machen Sie genauso weiter, freue mich schon auf die nächsten Artikel

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