{Food} Please welcome Mr. Arty Schockey

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im juni hatte ich euch erzählt, dass ich im garten meiner eltern artischocken geerntet habe. eine kleine vorschau auf das, was daraus entstanden ist hatte ich euch auch schon gegeben. und heute ist es endlich an der zeit euch das rezept zu den gefüllten artischocken zu verraten.

hier noch ein bisschen hintergrundinfo zur sehr gesunden artischocke:
ihnen wird eine appettitanregende, verdauungsfördernde und cholesterinsenkende wirkung zugeschrieben. die artischocke spielt eine wichtige rolle bei der vorbeugung gegen arteriosklerose und der enthaltene bitterstoff cynarin regt den stoffwechsel von leber und galle an – na bumm!

rezept:
2-3 große artischocken
zitrone
olivenöl
kapern, salz

für die sosse: 
einen ganzen haufen cherrytomaten
frisches basilikum, oregano
olivenringe
mehr kapern
1 kleine rote zwiebel, knoblauch

ausserdem: ein sehr scharfes messer und eine küchenschere

1. bevor ihr mit dem eigentlichen kochen loslegen könnt, muss der artischocke zu leibe gerückt werden. das obere drittel wird zuerst komplett weggschnitten (hierfür das sehr scharfe messer). danach mit der küchenschere von allen übrigen blättern die oberen teile abschneiden (da wo die stacheln sitzen).
wenn ihr das mal geschafft habt, dann habt ihr schon die halbe miete. nun werden die blätter am oberen ende so gut es geht auseinandergedrückt, um ans innere zu gelangen.
hier finden sich das heu und die nicht zum verzehr geeigneten rosaroten, jungen blätter. das muss alles weg, am besten mit einem kleinen löffelchen reingehen und rausschaben.

es ist wirklich ratsam zum ganzen putz-vorgang einweghandschuhe zu tragen, sonst habt ihr den klebrigen saft überall und der färbt sich und eure hände ganz schnell ganz schön braun.

2. ist die artischocke dann endlich geputzt, muss sie schnell in kaltes zitronenwasser eingelegt werden, sonst wird der boden gleich mal braun.
das wasser könnt ihr gleich zum kochen weiterverwenden, dazu in einen topf umschütten und mitsamt der artischocken am herd erhitzen. noch salz, kapern und einen schuß olivenöl zugeben und für 15-20 minuten zugedeckt köcheln lassen.

3. in der zwischenzeit die cherrytomaten waschen und viertelen, die zwiebel in feine ringe schneiden. beides zusammen mit olivenöl mischen und in eine sehr heiße pfanne leeren. gleich noch den gehackten knoblauch hinterher und sehr gut, scharf anbraten. schnell noch die olivenringe untermischen und kurz mitbraten. alles mit oregano, salz und kapern würzen.
das basilikum in streifen schneiden und ganz kurz vor ende der garzeit zugeben und unterheben.

4. nach ende der kochzeiten nur noch die artischocke mit der kurz gebratenen tomatensosse füllen und servieren.

gegessen wird das ganze dann so, dass die blätter einzeln abgerupft und – wie man bei uns in österreich so schön sagt – ausgezuzelt werden. die blätter kann man super in die tomatensosse dippen und hat somit gleich noch einen besteckersatz.
ganz unten kommt dann das highlight, der boden – ein wahrer hochgenuss!

ich muss ganz ehrlich zugeben, dass so eine artischockenzubereitung einen ganz schönen haufen arbeit und ‚müll‘ gibt. dreiviertel der arischocke kann man eh nicht essen und was übrig bleibt ist wirklich nicht sehr viel. um satt zu werden muss da zumindest noch eine zweite portion her oder man reicht sie als vorspeise.

dennoch möchte ich euch diesen korbblütler ans herz legen. zumindest einmal im leben muss man die schon selbst zubereitet haben, wie ich finde.

dazu das ernteoutfit, das ich auch zufällig zur zubereitung anhatte, weils so schön luftig und bequem ist.

bluse :: forever21 // rock :: h&m // uhr :: daniel wellington // schuhe :: converse // vernis :: sparitual

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4 Comments

  • Reply
    Jenni Ko
    Juli 7, 2014 at 7:56 pm

    Das sieht so toll aus! Als Kind hab ich Artischocken nie gegessen und mich seitdem auch nicht mehr rangewagt. Aber…. dein Rezept klint einfach so lecker!!

  • Reply
    LAVIE DEBOITE
    Juli 7, 2014 at 9:29 pm

    Ganz schön anstrengend der Mr hey 😀
    Musst ja echt lachen bei deiner Überschrift. Sau süß! Aber das hört sich schon nach m Haufen Arbeit an! Sieht aber halt auch sau gut aus. Habs so echt noch nie gegessen. eigentlich bisher ehrlicherweise auch nur auf Pizza oder in Salaten. Aber ich mags geschmacklich schon echt sehr.

  • Reply
    Lara
    Juli 9, 2014 at 7:43 pm

    das schaut so fantastisch aus und du hast einen tollen Blog <3 ich würde mich freuen, wenn du bei mir auch mal vorbei schaust und eventuell mich sogar in deine Blogroll aufnimmst 🙂

  • Reply
    Annabelle
    Juni 7, 2015 at 11:23 am

    Hallihallo meine Liebe!
    Ich wollte nur kurz Bescheid geben, dass das Bild zum Marillen-Bienenstich mich hierher geführt hat! 😀

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