{Yoga&Sports} Yoga off the Mat?!

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ich praktiziere ja bekanntlich noch nicht lange yoga – doch was ich schon sehr früh daran verstanden habe ist:

wieso behandeln wir uns selbst auf der matte wie könige und kaum sind wir davon runter, reißt uns der alltag wieder in seine gewalt?
yoga bedeutet nicht in der perfekten krieger-position 2 stunden ausharren zu können und dabei wie eine beauty-queen auszusehen; yoga ist eine lebenseinstellung und ein schier unendlicher weg.

wenn du denkst das universum stünde gegen dich, dann stehst du dir in wirklichkeit nur selbst im weg.
du kannst zwar nicht ändern, was der tag für dich bereit hält, aber du kannst deine einstellung dazu und reaktion darauf ändern.

nimm in deiner praxis bewusst wahr, welches innere monster du mit dir führst und lerne es zu lieben anstatt es zu hassen.

du kennst das bestimmt genauso gut wie ich: es gibt einfach situationen, in denen man aus der haut fährt. egal wie ruhig und meditativ man sich sonst im leben verhält. ich bin ein super temperamentvoller mensch und ich gebe ehrlich zu, dass es mir sehr schwer fällt in manchen situationen ruhig zu bleiben.
aber ich habe etwas gelernt:

  • sich maßlos aufzuregen bringt nichts! im gegenteil, es ist sogar noch schlecht für uns, denn danach bin ich aufgewühlt und durcheinander. in wirklichkeit solltest du dir besser gedanken darüber machen was an der situation dich so unglaublich zornig macht und versuchen das zu lösen.

wer morgens snoozed, der snoozed seinen ganzen tag

ich hab es mir zur gewohnheit gemacht direkt morgens noch im bett meinen  tag anzuschauen.
dazu braucht es wirklich nicht viel, ich stelle mir den wecker 10-15 minuten früher und bleibe einfach noch etwas mit geschlossenen augen liegen. der unterschied ist, dass ich ganz bei mir bin, mich auf meine atmung konzentriere und versuche nicht abzuschweifen.
diese paar minuten helfen mir direkt zu fokussieren was wichtig an diesem tag ist, was er bringen wird und welche schönen dinge ich für meine freizeit geplant habe; so freut man sich dann direkt doppelt drauf aufzustehen und den  tag motoviert anzugehen.

MI MI MI ICH KANN DAS NICHT

grenzen erlegen wir uns einzig und alleine selbst auf.
„ich kann nicht“ hat auch immer ein kleines „ich will nicht“ im beiklang.
„ich bin nicht gut genug“ redest du dir selbst ein, es handelt sich dabei lediglich um eine negative gedankenspirale.
hierzu fand ich den artikel von maddie sehr treffend, in dem sie ihre mantras und wie diese ihr leben verändert haben vorstellt. denn was wir uns negativ einreden können, muss doch auch im positiven funktionieren oder etwa nicht?

WELCOME BACK TO THE REAL WORLD

was ich in diesem zusammenhang auch total wichtig finde ist mal das handy zur seite zu legen.
ich bin ja genau so, aber ich merke immer mehr, dass digital detox unglaublich gut tut. es ist doch in wirklichkeit egal wie viele follower wir haben, wer unsere fotos anklickt oder über uns im netz spricht.
klar ist es schön und hat einen gewissen reiz die 10K follower auf instagram zu erreicht und damit firmen auf sich aufmerksam zu machen; wer bekommt nicht gerne geschenke im gegenzug für ein foto zugeschickt?

doch sind wir uns mal ehrlich: das ist nicht, was im leben zählt.
denn was im leben zählt ist sich selbst zu lieben und von anderen („echten“ menschen) geliebt zu werden, das zu tun was dir spaß bereitet und so zu leben wie du es dir erträumst.
jeder von uns hat den ein oder anderen schicksalsschlag verkraften müssen und hat sein ganz eigenes päckchen zu tragen.

auch wenn du mir das jetzt vielleicht nicht glaubst, aber dagegen helfen leider keine 100.000 likes auf facebook.

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1 Comment

  • Reply
    Caroletta
    Dezember 21, 2016 at 10:24 am

    Schön geschrieben. Ein bisschen mehr Achtsamkeit in den Alltag integrieren kann sooooo gut tun. (Das fängt schon bei einer achtsamen Körperhaltung am Schreibtisch an ;-)) Leider fällt mir das soooooo schwer. Ich bin auch ein 5x Snooze-Tasten-Drücker am Morgen, aber ich glaube das bekomme ich in diesem Leben auch nicht mehr aus mir raus 😉

    LG, C.

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