1001 Kartoffel

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der kongress ist vorbei und ich kann mich endlich wieder mehr meiner küche widmen. fürs erste ist das brot mit aufstrich als abendessen geschichte und es gibt endlich wieder warme küche. mein magen wird es mir danken.

ich finde in der kalten jahreszeit entweder suppe oder ein schnelles curry das perfekte gericht, um sich aufzuwärmen. suppen habe ich euch ja schon einige gezeigt, deswegen gibts heute mal ein curry.
im biosupermarkt habe ich endlich wieder meine geliebten lila kartoffeln entdeckt und musste sie natürlich sofort mitnehmen. nicht nur geschmacklich finde ich sie super, sie geben auch eine tolle farbe ab (dank der sosse im curry aber eher nicht so gut zu sehen).

und wenn wir dann schon bei kartoffeln sind, dann gibts eben ein kartoffelcurry und zwar mit allen kartoffeln, die ich so auf anhieb finden konnte:

rezept:
4 lila kartoffeln
3 große, rotschalige kartoffeln
1 große süßkartoffel
2 festkochende kartoffeln

1 große, gelbe zwiebel
1 dose kichererbsen
1 daumengroßes stück ingwer
getrocknete limettenblätter
2 tl schwarze senfsamen
garam masala gewürzmischung
etwas kurkuma für die farbe
2 packungen soja cuisine oder kokosmilch

1. die zwiebel in kleine würfel schneiden und in etwas öl nach wahl anbraten. dann die senfsamen und die limettenblätter zugeben und mitbraten. den ingwer sehr fein hacken und ebenfalls kurz anbraten lassen.

2. in der zwischenzeit die kartoffeln waschen, schälen und in etwa 1 cm große würfel schneiden (schaut, dass die stücke alle etwa gleich groß sind, damit ihr am ende nicht teils durchgegarte und teils rohe stücke habt). dann die würfel ebenfalls in die pfanne geben und von allen seiten leicht anbraten.

3. mit soja cuisine ablöschen (ihr könnt auch kokosmilch nehmen) und für etwa 20 minuten abgedeckt auf kleiner flamme garen lassen (bis die kartoffeln durch sind).
am ende mit den restlichen gewürzen abschmecken und die kichererbsen zugeben.

dazu habe ich ein improvisiertes pita-brot gemacht, deswegen habe ich hier auch keine genauen mengenangaben. es besteht aus sojamehl, kichererbsenmehl, sojajoghurt, etwas sojamilch und rosinen. dazu noch etwas backpulver, damit die brote auch aufgehen. alles so lange miteinander vermischen, bis ihr eine art pfannkuchenteig erhaltet.
danach einfach wie pfannkuchen in einer pfanne von beiden seiten anbraten.

wer mag kann das pitabrot auch noch mit frischem koriander verfeinern.

wer mag kann auch noch etwas sojajoghurt einmischen oder ein schnelles raita dazu mixen. super lecker und dauert wirklich nicht lange.

und ein outfit habe ich dazu auch noch für euch, endlich wieder mit meiner geliebten weste:

rezept:
kleid, schwarz :: h&m
strickweste, oversized :: vero mode
leggings :: zara
uhr :: kätzchenuhr asos.com
vernis :: heute keiner

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Frau SchulzohneplanveganJenni/FynniAninaPetzi From Veggie to vegan Letzte Kommentartoren
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Petzi From Veggie to vegan
Gast

Schaut wiedermal wahnsinnig lecker aus!! Wird sicher nachgekocht!

Anina
Gast

Lila Kartoffeln? Die will ich auch haben! Ich habe gerade letzte Woche auch ein Kartoffel-Curry gemacht und bin total auf den Geschmack gekommen. Sobald ich mal wieder Zeit habe, werde ich dein Rezept ausprobieren!

Jenni/Fynni
Gast

Ist ja der Wahnsinn, wie viel verschiedene Kartoffelsorten du verwendet hast! Und lecker schauts aus. Es geht halt nichts über leckere Suppen, Eintöpfe oder eben Curry im Winter. Schreib ich mir direkt auf meine Nachkochliste. 🙂

Liebe Grüße,
Jenni

ohneplanvegan
Gast

Wann eröffnest du endlich dein erstes restaurant??? 😀 mindestens eine stammkundin hättest du schon, nämlich mich haha
Sieht wie immer total lecker aus!
Liebe Grüße
Catta

Frau Schulz
Gast

Lecker – und endlich das Bild zum Essen 😉

Grüße vom Schulzilein (die gerade an den Fotos des monumentalen Müslimann-Gedächtnis-Dinners sitzt)