{Lifestyle} Life Update im Juli – von wilden Tieren, Pralinen und Marmelade

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der juli war irgendwie alles auf einmal. turbulent, sportlich, beruhigend, entspannt und fordernd. aber sieh selbst. übrigens ist mir aufgefallen, dass ich auf anhieb immer denke, dass so gar nichts aufregendes passiert ist. erst, wenn ich mir gedanken mache was ich denn so alles erlebt habe, wird mir bewusst, dass das eh eine ganze menge ist.

ich mag die life updates deswegen auch so gerne, weil ich mir dadurch wieder vor augen führen kann, was ich tolles und nicht so tolles in einem ganzen monat erlebt habe. sehr achtsam in unserer schnelllebigen zeit.

IM JULI…

…habe ich gemüse eingelegt

klingt jetzt auf den ersten blick total nicht spannend, war es aber! denn ich durfte an einem tollen blogger event zum thema nachhaltigkeit teilnehmen und zusammen mit unverschwendet und mautner markhof gemüse einlegen.

ein wirklich schönes event, bei dem wir nicht nur jede menge über essig und einlegen unterschiedlicher gemüsesorten gelernt haben, sondern auch noch jede menge spaß hatten. ich freue mich jedes mal wieder, wenn ich all die leben blogger-kolleginnen auf einem fleck treffe. nora, stella und ich haben ganz wilde kreationen geboren, lela hat hauptsächlich viel ingwer eingelegt und justine war bei ihren ersten versuchen noch vorsichtig.


…habe ich mein inner sporty spice entdeckt

ich habe wieder damit begonnen regelmäßige home workouts zu machen und in unserem gemeinsam urlaub sind wir in den wald gefahren, um täglich wandern zu gehen. ich bin zwar relativ stark in armen und beinen, aber kondition ist nicht mein zweiter vorname.

deswegen hatten wir uns gedacht, dass ich mit wandern meine kondi auf vordermann bringe und dann im herbst auch wieder mit dem laufen beginnen kann (bei 35 grad renn ich nämlich mit sicherheit nicht). ich muss auch ehrlich sagen, dass ich nach unseren tagen ziemlich fertig war, einen schlimmen muskelkater hatte und auch feststellen musste, dass wandern mich fordert.

in der natur zu sein und wandern zu gehen ist meine absolute leidenschaft. ich merke, dass ich sofort entspannen kann, sobald ich die ersten bäume und berge sehe.


…habe ich im wald geschlafen

und bin unter diesem dach aufgewacht. unsere hütte hatte nämlich ein glasdach überm bett und so gabs bereits beim aufwachen den besten ausblick. ich muss ehrlich gestehen, ich könnte mich glatt daran gewöhnen unter baumwipfeln aufzuwachen.

was mich nach unseren tagen im wald besonders schockiert hat, war wie still es dort ist und wie laut die stadt einem danach vorkommt. ich finde es schon arg, wie sich unser organismus anpasst, denn so kommt mir die stadt ja nicht besonders laut vor.


…konnte ich mich entspannen

mir fällt es unheimlich schwer mich zu entspannen, ist nichts neues mehr. ich stehe eigentlich fast immer unter strom und mache und tue und plane. doch diesmal ist es mir wirklich gelungen mich zu entspannen und auch zeit für meditation und ruhe zu finden.

im wald und auf den bergen ticken die uhren noch anders, nämlich gar nicht. die weite und die aussichten, die ich genießen durfte hatten eine wunderbare wirkung auf mich und ich bin wirklich froh das wandern wieder für mich entdeckt zu haben. viel zu lange standen meine schuhe in der ecke und haben auf mich gewartet.


…habe ich unverhofft preisgekrönte pralinen gegessen 

am zweiten tag unserer wald-auszeit haben wir nach der wanderung noch beschlossen uns eine nahe gelegene ruine anzuschauen. am weg hin fiel mir in dem kleinen, unscheinbaren ort ein wegweiser ins auge auf dem „kaffee und pralinen“ stand.

magische worte für mich und eines war klar: nach dem aufstieg zur ruine wollte ich nur eines: diesem wegweiser folgen. gebracht hat er uns zu einem haus mit auffahrt und einladender sitzgelegenheit davor. herausgestellt hat sich, dass wir bei zart pralinen gelandet waren. ich habe mich unheimlich nett mit der schokoladen-dame unterhalten und dabei erfahren, dass sie sogar ihre schokolade aus der bohne selbst herstellen.

das wiederum führt dazu, dass sie auch einen ganzen haufen veganer pralinen haben, weil sie eigentlich nur mit zartbitter schokolade arbeiten. die wahrscheinlich köstlichste entdeckung unseres urlaubs und jederzeit wieder einen ausflug wert (sie haben auch sonntags geöffnet).


…war ich in einem wildpark 

eines meiner absoluten highlights war unser besuch im wildpark ernstbrunn. nicht nur die hängebauchschweine (ich liebe schweine ja extrem) haben es mir angetan, besonders genossen habe ich den weg, der direkt durch das bambi-gehege führt.

die tiere sind zutraulich und frech und haben den gatten mit dem futtersack sogar überfallen. eines hat auch versucht mich anzuknabbern, bei meinem versuch ein selfie zu machen. schau einfach bei mir auf instagram vorbei, dort gibts noch jede menge mehr eindrücke.


…gabs die erste marillenmarmelade

dieses jahr habe ich mich an einem etwas anderen rezept mit kokosblütenzucker und agar agar versucht. mega lecker möchte ich sagen und das nicht nur, weil ich marillenmarmelade über alle marmeladen liebe.

ein paar gläser der marmelade konnte ich zum glück noch retten, aber einige wurden auch bereits verschenkt und selbst genossen.


…habe ich mich wie ein kleines kind gefreut 

in dem moment, als ich im bio supermarkt an der kasse stehe und die rezeptkarte von sonnentor entdecke. zuerst nur im augenwinkel und das foto kam mir bekannt vor. dann wurde es mir plötzlich klar: das ist MEIN foto!!!

karte umgedreht und da stand es auch: nach einem rezept von cookies&style. das drink-rezept, das ich vor jahren für sonnentor aus ihrem damals neuen sortiment kühle kanne gemacht habe. ich stand also da an der kasse und hab mich so hart gefreut, dass ich sogar zur kassendame meinte: DAS IST MEIN REZEPT!

haha die gute muss sich auch kurz gedacht haben, dass ich leicht verrückt bin, weil ich so bis über beide ohren gestrahlt habe. es ist eben nochmal etwas ganz anderes und besonderes, wenn man die eigene arbeit durch zufall entdeckt.


dieser artikel enthält werbung, weil marken, andere blogs und lokale genannt wurden. er vertritt meine eigene, freie meinung und ich wurde für seine erstellung nicht vergütet. 

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