{Food} Spaghetti Little (vegan) Italy

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„spinnt sie jetzt?! nudeln mit vleischbällchen in der fastenzeit? pff!“
keine panik, hier sind weder teigwaren noch vleischbällchen im spiel; auch wenn es so aussieht, der schein trügt.

lange zeit waren zucchini-spaghetti der renner und man kam um kaum einen foodblog rum, der nicht zumindest eine variante davon gezeigt hat. dieser trend ging an mir vorbei – zwar nicht spurlos, ich vertrag die dinger roh einfach so gar nicht.
ich habe mich aber wieder dran getraut und mir gedacht mit einer warmen sosse kombiniert könnte es klappen und meinen magen nicht zum ausrasten bringen; an dieser stelle sei verraten, hat geklappt.

aber keine spaghetti mit tomatensosse ohne mini-meatballs. um das auge zu täuschen habe ich mich hier für rote bete falafel entschieden – lasst euch alleine die drei worte auf der zunge zergehen.

rezept:  (für zwei hungrige mäuler)
für die rote bete falafel
1 dose kichererbsen
200g rote bete (gekocht)
1 knoblauchzehe
1 rote zwiebel
80g kichererbsenmehl
gewürze: kardamom, bockshornklee, koriander, salz, pfeffer, chilipulver, 1/2 el tahin, 1 tl ahornsirup

für die zucchini-spaghetti 
2 mittlere zucchini

1 karotte
2 hände voll erbsenschoten
1/2 stange lauch
1/2 kohlrabi
1 hand voll cherrytomaten
1 dose gestückelte tomaten
1/2 zitrone (schale und saft)
2 el olivenöl
gewürze: salz, pfeffer, oregano, majoran

1. los gehts mit den rote bete falafel, denn die brauchen einen moment im backrohr (eh klar ohne fett zur fastenzeit). backrohr auf 180 grad vorheizen; die kichererbsen von ihrer haut befreien und in einer küchenmaschine sammeln. die beten dazugesellen, ebenso zwiebel und knoblauch ihre runden mit drehen lassen. so lange, bis ihr eine schöne, cremige masse habt. jetzt wird gewürzt und zwar mit allem (bitte abschmecken nicht vergessen) und das kichererbsenmehl untergehoben.
zum jetzigen zeitpunkt empfehle ich einweg-handschuhe, sonst seht ihr nach dem bällchen-formen aus wie massenmörder.
die bällchen auf ein backblech mit backpapier setzen und für 30 minuten im backofen verstauen.

2. den zucchini wird zu leibe gerückt – am besten mit einem spiralschneider. wer keinen nachweisen kann, es klappt auch ganz wunderbar mit einem zestenreisser (wie in meinem fall). habt ihr die zucchini spiralisiert, erstmal zur seite stellen.

3. die karotte raspeln, kohlrabi und erbsenschoten in streifen schneiden. lauch in feine ringe hacken und in einer großen pfanne in olivenöl anbraten. danach karotten, erbsen- und kohlrabistreifen und cherrytomaten zugeben und mitbraten. mit zitronensaft ablöschen und dosentomaten aufgießen.
würzen und ein bisschen gar kochen lassen.

zuerst sie zucchini-spaghetti in den teller geben, darüber die sosse verteilen und mit frischer petersilie, zitronenschale und natürlich den vleischbällchen garnieren.

die zucchini-spaghetti und ich werden vermutlich doch noch freunde, denn in dieser kombi haben sie mich vollends überzeugt; hat nur ein bisschen wärme gefehlt. durch die heisse sosse garen sie nämlich leicht, was sie nicht ganz so schwer im magen macht.
rote bete falafel sind meine neuen lieblinge, die schmecken fantastisch (wieso ist mir das nicht schon viel früher eingefallen!?) und sind so einfach zuzubereiten.

habt ihr eine lieblingssosse zu zucchini-spaghetti? ich bin ja jetzt auf den geschmack gekommen und offen für vorschläge. carbonara kann ich mir auch sehr gut vorstellen, was meint ihr?

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8 Kommentare auf "{Food} Spaghetti Little (vegan) Italy"

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olles Himmelsglitzerdings
Gast

Hmmm diese Bilder sehen einfach köstlich aus und so tolle Farben! Ich habe bisher noch keine Zucchini Spaghetti gegessen, ich dachte immer, die werden wenige Minuten in kochedem Wasser gegart? Vielleicht hilft es auch, um sie besser zu vertragen?

Lieben Gruß
Anita

Kathi O
Gast

Zucchinispaghetti wollte ich auch schon ewig mal ausprobieren. Die Fotos sehen übrigens klasse aus, da erkennt man auf den ersten Blick wirklich kaum, worum es sich wirklich handelt. Und schön gesund ist das Rezept auch noch. Yummy 🙂

Alles Liebe,
Kathi

Frl. Zyx
Gast

Sieht sehr lecker aus…und hört sich lecker. an. 🙂
Probier ich mal…

Liebe Grüße!

Verena
Gast

Mhm… sieht das lecker aus! Ich glaube ich habe sogar noch eine rote Beete zu Hause 😉
Alles Liebe, Verena

Lisa
Gast

Che buono anche s´è un fatto senza carne! Sto pensando di provare questa ricetta, forse diventerò un grande fan della cucina vegana:-) Tanti saluti dall´Alto Adige, Lisa.