{Lifestyle} less waste in der küche/beim einkaufen

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manchmal kommt einfach das leben dazwischen und deswegen wird erst diese woche mit den themenwochen zu less waste gestartet. wenn du den teaser verpasst hast, findest du alle infos hier nochmals.

es geht los mit runde eins, wie du weniger müll in der küche ansammeln kannst.
ich finde das thema in manchen bereichen gar nicht schwer, in anderen jedoch umso mehr.

obst und gemüse unverpackt zu bekommen, ist zum beispiel für mich von anfang an keine herausforderung gewesen, da ich entweder im biomarkt lose einkaufe oder direkt auf den wochenmarkt gehe. dazu braucht es auch keine speziellen obst- und gemüse sackerl, der jute beutel von nebenan ist bestens geeignet dafür.

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PLASTIKFASTEN? EIN KLACKS! (NOT)

seit beginn der fastenzeit mache ich bewusst beim plastikfasten von mira mit. und ich muss dir ehrlich sagen, ich habe mich recht sicher gefühlt, dass mir das mit links gelingt. doch dann wurde ich recht schnell eines besseren belehrt und musste feststellen, dass ich nicht so plastik sparsam bin, wie ich dachte.

denn obwohl ich beinahe nur mehr im biosupermarkt einkaufe, sind all meine lieblings-produkte fett in plastik verpackt. das habe ich erst bemerkt, als ich achtsamer wurde. der reis, den ich immer kaufe, die haferflocken; bei mandeln achte ich extra darauf, dass sie aus europa kommen, aber offenbar bisher nicht auf die plastikverpackung.

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MIT DER EXPERTIN IM GESPRÄCH

passend zum thema habe ich mir mira vom blog roedluvan direkt eingeladen. ich habe sie gebeten mir etwas mehr zum thema plastikfasten zu erzählen und ihre persönlichen erfahrungen mit uns zu teilen:

Bei welchen Lebensmittel überall Einwegplastik involviert ist, wird erst spürbar wenn man versucht bewusst darauf zu verzichten. Zum dritten Mal mache ich dieses Jahr #PlastikFasten mit der Intention weniger Plastikmüll im Haushalt zu erzeugen. Neben dem Badezimmer ist vor allem die Küche ein großes Sorgenkind in der Plastikdebatte. 

Bei vielen Lebensmittel ist das eine einfache Sache – habe ich mir zumindest am Anfang gedacht. Glasflaschen, welche Öl oder Essig beinhalten, sind doch eindeutig Plastikfrei.
Fehlanzeige!
Auch wenn die Plastikversiegelung um den Verschluss ausgespart wurde, befindet sich in ausnahmslos jeder Flasche ein kleiner Portionierer, der natürlich aus Plastik besteht. Um hier gänzlich auf Plastik zu verzichten muss man also einen verpackungsfreien Laden aufsuchen, um sich dort seine eigene Flasche befüllen zu lassen.

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Aber immerhin gibt’s ja noch das Tiefkühlgemüse und –Obst. Das kommt doch zumindest in einem Karton daher!
Aber ist das eigentlich wirklich Karton?
Leider nein, es handelt sich hierbei um einen beschichteten Karton, ähnlich wie beim Tetrapak, also auch wieder Plastik.

Aber nicht verzagen, es gibt immer noch genug plastikfreie Alternativen und immerhin kann man genügend Obst und Gemüse frisch und unverpackt in diversen Supermärkten oder auf regionalen Märken kaufen. Um auch den Plastiksticker aus dem Supermarkt den Kampf anzusagen, habe ich schließlich beschlossen ein Gemüsekistl-Abo zu bestellen.
Mit Erfolg – seit drei Jahren bekommen wir es jeden Tag plastikfrei vor die Haustüre geliefert.
Für das Mittagessen ist also gesorgt, aber was ist eigentlich mit der Nachspeise? Denn Schokolade, Kekse oder Gummibären gibt es nur in ausgewählten Läden ganz ohne Verpackung. Schlussendlich habe ich angefangen Kuchen und Kekse zu backen, was zwar mehr Zeit in Anspruch nimmt, als sich an der Supermarktkassa anzustellen, aber immerhin weiß man dann genau was drinnen ist!

Mit dem selber backen stehen wir aber schon wieder vor einem neuen Problem, denn Backpulver und Germ kommen nie in reinen Papierverpackungen daher. Entweder die Briefe sind innen beschichtet, sie sind ganz aus Plastik oder haben sogar eine zusätzliche Plastikverpackung rund herum. Ihr seht, wir können Plastik in unserem Alltag so gut wie gar nicht aus dem Weg gehen.

Mit der bewussten Auseinanderstzung merkt man aber schnell, wo man selbst Plastik einsparen und auf was man gut verzichten kann. Im Prinzip eine Übungssache. Die anfängliche Recherche ist das eigentliche Übel, aber wenn man die einmal erfolgreich hinter sich gebracht hat, wird der Verzicht auf Plastik zum Kinderspiel.

vielen dank, liebe mira!

wenn du auch jetzt damit beginnen willst in kleinen schritten weniger plastik zu konsumieren, dann habe ich hier zum beispiel die besten bauernmärkte in wien für dich zusammengestellt.

nice to feed you,
ulrike

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