{FOOD} Tortilla Española vegan und glutenfrei

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neben gazpacho und paella gehört die tortilla española in spanien zu den nationalgerichten. die klassische spanische kartoffel-tortilla schmeckt sowohl als leichte tapa, zum frühstück oder auch als mitternachtssnack nach dem ausgehen.

in spanien wird sie „tortilla de patatas“ genannt, in lateinamerika ist sie als „tortilla española“ bekannt – alleine schon, um sie von der klassichen mais-tortilla abzugrenzen und nicht zu verwechseln.

grundsätzlich besteht die klassische tortilla española aus nichts anderem als kartoffeln und ei, salz und öl. in meiner veganen variante hat das ei natürlich nichts zu suchen, ich behelfe mir mit einer kichererbsenmasse. ob zwiebeln oder knoblauch in das gericht gehören, da scheiden sich die geister – es gibt wohl sogar ganze internet foren, in denen die sache diskutiert wird.

bei mir kommt jedenfalls beides rein, denn so schmeckt der erdäpfel kuchen noch feiner.

ZUTATEN FÜR DIE TORTILLA ESPANOLA

  • 700g kartoffeln (festkochend)
  • 280g kichererbsenmehl
  • 500ml wasser
  • 1 tl salz
  • 1/8 tl kurkuma
  • 1 zwiebel
  • 2 knoblauchzehen
  • pfeffer
  • muskatnuss (frisch gemahlen)
  • 2 el olivenöl
  1. die kartoffeln schälen und in kleine würfel schneiden. einen esslöffel vom olivenöl in einer tiefen pfanne heiß werden lassen und die kartoffeln darin von allen seiten anbraten.
  2. derweil die zwiebel in ringe und die knoblauchzehen in scheiben schneiden. nach etwa 10 minuten zu den kartoffeln geben und für 5 minuten mitbraten. zuletzt mit wasser aufgießen, dass die kartoffeln gerade bedeckt sind und auf kleiner flamme bissfest kochen.
  3. in einer schüssel das kichererbsenmehl mit wasser und den gewürzen zu einem dicken brei mixen (entweder mit dem handmixer oder auch in einem blender).
  4. sobald die kartoffeln bissfest sind, die kichererbsenmasse dazu in die pfanne leeren und für etwa 10 minuten anbraten lassen, bis die masse gestockt ist. danach einen großen teller über die pfanne legen und die tortilla darauf wenden.
  5. den zweiten esslöffel olivenöl in die leere pfanne geben und die tortilla nun mit der anderen seite nach unten nochmals für 10 minuten anbraten.

was du alles in deinen teig mischst, ist eigentlich komplett dir überlassen. du kannst genauso gut noch getrocknete tomaten, oliven oder spinat in deine kichererbsenmasse einrühren und das dann über die kartoffelwürfel gießen.

hier sind deiner geschmacksfantasie wenig grenzen gesetzt.

ich esse sie am allerliebsten kalt an einem heißen sommertag, direkt aus dem kühlschrank zu einem grünen salat oder einfach so als snack für zwischendurch. du wirst sehen, man wird zu einem fass ohne boden, sobald man das erste stück verdrückt hat.

nice to feed you,
ulrike

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