… und ich so vegane Burger-Liebe

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burger mag doch eigentlich jeder oder?! ich muss aber gestehen, dass ich schon seit ewigkeiten keinen mehr gegessen habe. vor allem keinen wirklich guten. früher war ich natürlich auch mal beim burgermacher mit dem großen, gelben m (und dem gruseligen clown mit den roten haaren), es gibt sogar einen lieferservice mit veggie burgern in wien.

woran es bei mir immer scheitert ist das burger patty; meist ein wabbeliges gemüselaibchen, in dem so gut wie immer genügend paprika verarbeitet wurde. paprika und ich sind nun aber gar keine freunde und wabbelige geht sowieso nicht. dazu kommt das brötchen, das meist aus weizenmehl besteht, muss ich jetzt auch nicht haben. dann noch die kleine essiggurke, die hat da einfach nichts verloren. zu guter letzt natürlich der käse, der nicht mehr klappt, seit ich meine ernährung auf vegan umgestellt habe. käse im burger ist aber ein muss!

aus alle diesen gründen kam es mir mehr als gelegen, dass das veganblatt in kooperation mit hiel zum burgercontest aufgerufen hat.
seit ich gelesen habe, dass sie die besten veganen burger suchen und es zudem auch noch 3 mega packages von hiel zu gewinnen gibt, arbeiten die grauen zellen.

nun ist es so weit, ich darf ihn euch präsentieren, meinen burger-liebe burger.
er besteht aus folgenden komponente:
– roggen-vollkorn-brötchen
– veganes aioli
– frische salatblätter
– süßkartoffel-quinoa patty
– vegane kräuterkäsecreme
– tomaten- und gurkenscheiben

dazu rotschalige ofen-pommes und guacamole

rezept:
für die süßkartoffel-patties
3 mittlere süßkartoffeln
4 el gekochter quinoa
2 kleine, gelbe zwiebeln
2 tl ahornsirup
chilisalz aus der mühle
5 el dinkelpaniermehl
2 tl gehackter ingwer
1 el tomatenmark
1 el sojasosse
3 el hefeflocken
2 gehäufte tl sojamehl + 6 tl wasser
gutes olivenöl

1. um einen geregelten ablauf in die zubereitung zu bekommen und keine zu langen wartezeiten für die einzelnen teile zu haben, beginnen wir mit den burger-brötchen.
das rezept dazu findet ihr hier, ich habe es nämlich schonmal in einer anderen form gemacht und für so gut befunden, dass es nun meinen burger zusammenhalten darf. anstatt längs habe ich sie für die burger rund gemacht, mit etwas sojamilch bepinselt und mit schwarzem sesam bestreut.

2. als nächstes, während der teig für die brötchen geht, widmen wir uns der zubereitung des käses.
auch diesen habe ich euch bereits hier gezeigt, nur abgewandelt mit italienischen kräutern zusätzlich.
der käse muss dann bis zur vollendung des burgers im kühlschrank ausharren.

3. nun aber zu den patties, die neu sind. hierfür die süßkartoffeln schälen und in scheiben schneiden. diese auf ein mit backpapier ausgelegtes blech legen und mit einer mischung aus olivenöl und chilisalz bepinseln. bei 180 grad für etwa 35 minuten garen, bis sie schön weich geworden sind.

4. sobald die süßkartoffeln fertig sind, könnt ihr gleich die kartoffeln im pommesdesign aufs gleiche blech packen und in den ofen schieben, die dauern sowieso bis sie schön knusprig geworden sind.
was den quinoa betrifft, so solltet ihr diesen nun aufsetzen oder schonmal aus dem kühlschrank holen, falls ihr vorgekochten habt. 

5. die weichen süßkartoffeln in einer großen schüssel stampfen und die beiden zwiebeln in würfel schneiden. zwiebeln in etwas öl in einer kleinen pfanne anbraten und mit ahornsirup ablöschen. so lange weiterbraten, bis die flüßigkeit verschwunden ist.
nun zum süßkartoffelpüree geben und untermischen. genau das machen wir jetzt auch mit allen weiteren zutaten (außer dem paniermehl), ebenfalls den quinoa zugeben.
weil ich keine stückchen in meinen patties wollte, habe ich die mischung dann nochmals durch die küchenmaschine gejagt.
zuletzt noch das paniermehl unterheben und schöne laibchen aus der masse formen.

6. die laibchen von beiden seiten in einer pfanne in etwas olivenöl anbraten und danach auf ein backblech verfrachten. sie kommen nun ebenfalls in den backofen, bis die pommes fertig sind.

dazu habe ich noch ein veganes aioli und eine guacamole zum dippen gemacht. ich hätte wirklich niemals gedacht, dass das aioli sowas von toll werden könnte.
dafür braucht ihr: 125g seidentofu, eine hand voll cashewkerne, 4 knoblauchzehen, saft einer halben zitrone, 2 esslöffel hefeflocken und einen teelöffel dijon-senf (ich hatte welchen mit feige).
alles zusammen in der küchenmaschine durchpürieren und bis zum servieren kalt stellen.

für die guacamole habe ich einfach eine sehr reife avocado und eine mittelgroße tomate püriert. mit salz und pfeffer abschmecken und das war schon die ganze hexerei.

die bauanleitung:
das brötchen aufschneiden, dann zuerst mit aioli bestreichen. darauf salat verteilen, oben drauf das patty, das ihr mit dem käse belegt. dann noch tomaten- und gurkenscheiben und zuklappen.

diesen burger zu bauen beansprucht auf jeden fall etwas zeit, fastfood ist hier bestimmt der falsche ausdruck. dafür ist wirklich alles davon selbst gemacht und ihr wisst genau, was ihr da esst.
die süß-scharfen laibchen harmonieren einfach perfekt mit dem sehr knoblauchigen aioli und die brötchen sind sehr fluffig geworden.

mal kein ketchup und stattdessen guacamole zu den pommes zu essen hat super dazu gepasst.
ihr seht also, ein burger muss kein ungesundes fastfood sein, wenn man sich die zeit nimmt ihn nach den eigenen vorstellungen zu gestalten. 

dazu gibts meinen pünktchenpulli, den ich am liebsten jeden tag tragen würde:

rezept:
oversized pünktchenpulli :: mango
shirtkleid :: h&m
leggings :: mango
uhr :: casio mini, gold
vernis :: dior pink

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Christina H.
Gast

Yummy. Das sieht SUPER lecker aus. Ich liebe Burger auch (vegetarisch/vegan)… Aber ich mache auch immer meine Brötchen selbst, und dann wirds schon wieder ein bisschen zu viel Aufwand für unter der Woche. Aber mal sehen, vielleicht nächstes Wochenende wieder (dieses ist ja leider schon fast vorbei :-(()

LG
Christina

GoGreenEatClean
Gast

Liebe Cookies, es ist ja so schön wieder deinen Blog regelmäßig zu lesen. So ganz ohne Blogs fühlte ich mich richtig komisch *g*
Schön wieder dabei zu sein und das gleich mit so einem tollen Burger. Deine Fotos sind übrigens echt toll – man möchte gleich in den Burger reinbeißen.
Alles Liebe

Cookies&Style
Gast

Oh wie lieb, danke! Aber ich weiß genau, was du meinst, bei mir ist es im Moment auch so, dass ich einige Blogs vermisse. Ich hoffe mal, dass es dann bei allen wieder ruhiger wird und sie mehr Zeit zum Bloggen haben 🙂

Frau Schulz
Gast

Wow wow wow!!
Der Burger sieht super aus – und ich würde dir direkt alle drei Gewinne zuschustern, wenn ich in der Jury säße!
Ehrlich, was kann denn diesen Burger noch toppen?!

Ich will ein Stück, jetzt sofort 🙂

Küsschens von Frau Schulz

Cookies&Style
Gast

Hach Schulzilein, willst du mich heiraten? 😀

Shaheen
Gast

I love home-made burgers, yours look so elegantly presented. Like it.

Anonym
Gast
Anonym

Wahnsinn, das sieht sooo lecker aus und ist so wundervoll präsentiert!
Derzeit ist mir auch sehr nach Burger zumute … und vielleicht mit dem selbst gebackenen Brötchen … sollte ich es wagen :o) ?
Herzliche Grüße,
Petra (veganbag)