Vegan Wednesday #114

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uuuuuuaaaaahhhhhhhhh es gruselt sehr, denn morgen ist halloween. zuerst ist aber noch vegan wednesday und wie bei angie bereits angekündigt gibts auch bei mir gleich noch was super gruseliges für euch. auch frau schulz hat eine ganz monströse torte aufgetischt.

dieses jahr wollte ich eine grauenvolle hauptspeise zu halloween für euch kreieren. da ich vor kurzem das wundervolle buch von sophia bekommen habe (dazu bald mehr) in dem sich ein rezept  für grünes brot befindet war die grundzutat schnell geklärt: schimmelbrot!

lila und orange sind auch immer gern gesehene halloween-farben. somit schnell einen blaukraut-hummus gemixt und eine kaki aufgeschnibbelt. ketchup als blut – eh klar. aber irgendein horrormäßiges topping musste noch her. ein rausgefallenes auge!

aber seht doch einfach selbst – warnung: wer nicht nerven wie drahtseile hat der sollte an dieser stelle lieber aufhören zu lesen und vor allem die fotos anzuschauen!

hier kommt er: schimmeliger ekelburger mit lila glibber und augentopping 

rezept:  
für das brot
1 packung trockenhefe
2 el ahornsirup
200g tk-spinat
350g dinkelvollkorn mehl
2 tl salz, 2 el olivenöl
100ml lauwarmes wasser, ein paar pistazien (gehackt)


für den glibber-hummus
400g gekochte kichererbsen
2 el tahin, 1 knoblauchzehe
1 hand voll gehacktes blaukraut

für das auge
200g weiße bohnen
2 tl sojamehl + 4 tl wasser
35g dinkel paniermehl
1 knoblauchzehe
salz und pfeffer
öl zum rausbraten

1. zuerst das brot ansetzen. dazu die hefe zusammen mit ahornsirup in einer kleinen schüssel verrühren, bis eine cremige masse entstanden ist. den blattspinat in einer küchenmaschine pürieren und mehl mit salz in eine rührschüssel geben. in die mitte eine mulde drücken und öl und das hefegemisch einfüllen. mit wasser auffüllen und mit den knethaken eines mixers zu einem homogenen teig verarbeiten. spinat untermengen und gut durchkneten.
nun muss der teig für 1/2 stunde an einem warmen ort gehen.

2. während der gehzeit alle zutaten für den hummus in eine küchenmaschine füllen und durchmixen bis die bekannte konsistenz entstanden ist. inzwischen kalt stellen.

3. die weißen bohnen abgießen und gut spülen. dann pürieren und mit den restlichen zutaten vermischen, bis sich patties formen lassen (eventuell braucht ihr etwas mehr paniermehl).
kugeln und laibchen daraus rollen und pressen und ebenfalls beiseite stellen.

4. aus dem brotteig auf einer bemehlten fläche kugeln formen und auf einem blech leicht andrücken, um die typische brötchenform zu erreichen. den backofen auf 200 grad vorheizen und 35-40 minuten backen, bis die brötchen schön aufgegangen sind.

5. die laibchen und kugeln in öl braten (nicht zu lange, sie sollen sehr hell bleiben) und den ekelburger gestalten.

zuerst eine schicht glibber-hummus, dann ein paar schleimige gurkenscheiben, eine kakischeibe, das laibchen, nochmal etwas hummus und den schimmeligen deckel draufsetzen.
eines der bohnenbällchen in der mitte mit einem olivenring als pupille garnieren und mit einem zahnstocher etwas ketchup rundherum verteilen.

und schon kann die schaurige kreation „genossen“ werden.
der burger ist natürlich nicht wirklich eklig, er sieht bloß so aus. geschmacklich ist er wunderbar vor allem mit einem extra klecks blut.

was gibts bei euch so zu halloween? verkleidet ihr euch?

habt es jedenfalls schrecklich-schauderhaft!
gesammelt wird diese woche übrigens bei petzi

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Anjas KüchenzaubereienNicole BertramLAVIE DEBOITEAlex backtJenni Ko Letzte Kommentartoren
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Jenni Ko
Gast

😀 Wie witzig ist das denn??? Der schaut wirklich super gruselig (und trotzdem lecker) aus. Ich feiere heute kein Halloween, sondern feiere den Geburtstag meines Liebsten nach. 😉

Alex backt
Gast

Huch das schreckt man sich wirklich, sieht mega cool aus, das ist dir echt gelungen :-).

glg
Alex

LAVIE DEBOITE
Gast

Ich finds einfach wieder so gelungen. Gestern schon auf Insta gestaunt was du da wieder geiles gezaubert hast. Ich mags farblich auch total. mit dem lila Farbakzent kommt das so genial!

Nicole Bertram
Gast

Tolle Idee! Einen sehr schönen Blog hast du.

LG Nicole

Anjas Küchenzaubereien
Gast

Ganz schön kreativ! Da macht Essen ja noch mehr Spaß!
Süße Grüße,
Anja